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Muskatnuss mit vielen Eigenschaften

Name, Herkunft und Herstellung

Das Wort stammt aus dem lateinischen nux muscata  und bedeutet „nach Moschus duftende Nuss“.

Die Muskatnuss wächst auf dem Muskatbaum in den tropischen Gebieten am Äquator. Der Baum wird bis zu 15 Meter hoch und etwa 100 Jahre alt. Nach ungefähr 8 Jahren trägt er die ersten Früchte und erst ab dem 15. Jahr erreicht er seine volle Leistungsfähigkeit – das heißt, dass er jährlich über drei Ernten verteilt etwa 1500 Nüsse liefert.

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Aus den hellgelben Blüten des Muskatbaums entstehen fleischige Früchte, die den Aprikosen ähneln. Unter dem Fruchtfleisch befindet sich ein steiniger Kern, der von einem roten Samenmantel umhüllt ist. Und im inneren dieses Kerns liegt der Samen – die Muskatnuss. Die Muskatnuss ist daher nicht wie viele annehmen die Frucht, sondern der innere Samenkern.

Die Früchte werden gepflückt, sobald sie durch die Reife aufplatzen. Dann wird das Fruchtfleisch entfernt und der rote Samenmantel vorsichtig vom Kern getrennt. Die Kerne werden anschließend mehrere Wochen in der Sonne getrocknet und sobald sich der Samen von der Schale gelöst hat (das erkennt man daran, dass der Kern beim schütteln klappert), werden die Kerne aufgeschlagen und die Muskatnuss nachgetrocknet.

Muskat trifft auf Zimt
In vielen Gerichten ist die Muskatnuss nicht mehr wegzudenken. Man kennt sie besonders bei Stampfkartoffeln, in der Lasagne und auch auf dem Rosenkohl regt ein bisschen geriebene Muskatnuss die Geschmacksnerven an.

Nicht ganz so bekannt ist die Muskatnuss in Desserts – dabei verpasst sie hier auch den letzten Schliff! Wie wäre es mit einem Kokospudding mit Muskat und Zimt?

Muskatnuss Pudding

Klingt spannend – hier geht’s zum Rezept! 

Der Schlummertrunk

Muskatmilch gegen Schlafprobleme

Die Muskatnuss gibt vielen Speisen nicht nur das gewisse Extra, sondern hat auch eine heilende Wirkung. In der indischen Ayurveda-Heilmethode setzt man die Muskatnuss zur Beruhigung des Nervensystems ein. Indem Du Muskat in der Milch aufkochst, lösen sich nicht nur die wasserlöslichen Stoffe, sondern auch die fettlöslichen ätherischen Öle. Und genau diese ätherischen Öle der Muskatnuss  haben eine beruhigende Wirkung und helfen daher gut gegen Schlaflosigkeit.

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