Baskischer Chili
 
 

Baskischer Chili


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Piment d’Espelette - gemahlen

Fruchtig-pikante Chilis aus dem französischen Baskenland

Herkunft und Erzeuger

Unser Chili stammt aus dem kleinen Örtchen Larressore im französischen Baskenland. Hier wird es seit 1998 von Ramuntxo Olhagaray von Hand angebaut und verarbeitet. Gemeinsam mit seiner Familie produziert er pro Jahr ca. 1 Tonne der baskischen Gewürzspezialität auf seine ca. zwei Hektar großen Farm ‚Atxania‘.

Aroma und Verwendung

Wie schmeckt nun dieses besondere Gewürz und wozu passt es? Das rot-orange Pulver ist mit einer Partikelgröße <5mm etwas gröber gemahlen als unser Paprikapulver. Es duftet nach reifen Tomaten, Paprika und besitzt eine dezente Grillnote. Geschmacklich startet unser Baskischer Chili unheimlich fruchtig und süßlich, ganz leicht bitter. Nach einem kurzen Augenblick entsteht Wärme und es entwickelt sich eine angenehm milde Schärfe, der fruchtige Geschmack verweilt. Für jeden, der es noch nicht probiert hat, sprechen wir eine absolute Empfehlung aus, wir selbst sind begeistert.

Der Baskische Chili eignet sich einerseits klassisch in Soßen, Cremes und Marinaden, oder auch als Finish auf schaumige Suppen, Käse oder Fleisch um einen pikant-fruchtigen Akzent zu setzen.

Anbau und Verarbeitung

Mit der Entdeckung der neuen Welt gelangten die Paprikaschoten aus ihrer Ursprungsregion Südamerika bis nach Europa und damit auch ins französische Baskenland. In der Region um Espelette werden sie seit Mitte des 17. Jahrhunderts kultiviert, da sich die klimatischen Bedingungen hier wunderbar für den Anbau eignen. Somit entstand über die Jahre eine feste Tradition in der Region, die einen großen Teil des kulinarischen Kulturgutes ausmacht. Im Jahr 2000 wurde die kleine Region um Espelette zum geschützten Anbaugebiet durch die französische Regierung erklärt. Anbau, Verarbeitung und Weiterverkauf des Chilis unter dem Namen „Piment d’Espelette“ unterliegen seitdem besonderen Auflagen.

Die traditionelle Herstellung des baskischen Chilis ist sehr aufwändig und zeitintensiv. Die ersten Schoten werden bereits im August geerntet und dann im Abstand von 8 Tagen bis zum ersten Frost im Dezember. Anschließend werden die Chilis sortiert und einzeln auf Gitterrosten ausgelegt. Dort trocknen sie für mindestens 15 Tage an der frischen Luft. Diese Phase ist besonders wichtig, damit die Chilis ihr Aroma voll entfalten. Zur vollständigen Durchtrocknung kommen die Schoten für weitere zwei Tage und zwei Nächte bei 50°C in den Edelstahl-Ofen. Abschließend werden die Chilis in der eigenen Mühle auf der Farm gemahlen und sofort luftdicht abgefüllt.