Salztiegel
 
 

Salztiegel


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Salztiegel aus der Keramikmanufaktur Rheinsberg

Informationen

Unser Salztiegel ist eine Spezialanfertigung aus der Keramikmanufaktur in Rheinsberg. Er ist matt-schwarz glasiert, für die Spülmaschine geeignet und trägt das Logo unseres Fleur de Sel.

  • Gewicht: 200 Gramm
  • Höhe mit Deckel: 7,0 cm
  • Durchmesser: 6,9 cm
  • Echtheits-Prägung im Boden
Logo Keramik Rheinsberg

Herstellung

Die Herstellung des Tiegels ist aufwendig und anspruchsvoll. Einerseits muss die Qualität der verwendeten Materialien wie Ton und Glassur gleichbleibend hoch sein, andererseits sind beim Herstellungsprozess viele Feinheiten zu beachten.

Der verwendete Ton wird in Rollen angeliefert und in ca. 5cm dicke Taler geschnitten. Auf der Stanzmaschine werden diese jeweils einzeln und von Hand in unsere spezielle Form gedrückt. Die Tiegel-Rohlinge trocknen anschießend für 2-3 Tage in der Halle, bevor sie mit einem Messer vorsichtig entgratet werden. Als nächstes erfolgt das Aufbringen der matt-schwarzen Glassur mit einer Sprühpistole. Metalloxid-Pigmente in der Rezeptur sorgen dabei für den speziellen Farbton, der allerdings erst nach dem brennen sichtbar wird. Unsere Salztiegel werden anschließend bei 1200°C im Ofen gebrannt. Nach rund 20h im kühlen die Tiegel schließlich in der Halle aus und bekommen ihr Finish. An einem weiteren Handarbeitsplatz wird unser Aufdruck sowie das Qualitätssiegel der Manufaktur in Rheinsberg aufgebracht. In einem zweiten Brennvorgang wird die Glassur bei rund 800°C abgelöst und verbindet sich mit dem Aufdruck.

Geschichte der Manufaktur

Die Keramikproduktion in Rheinsberg besitzt eine Jahrhunderte alte Tradition. Schon vor 250 Jahren war das Töpferhandwerk hier an der Müritz ansässig. Im Jahre 1892 erwarb der Steingut Fabrikant Christian Carstens zusammen mit seinem Bruder den Betrieb in Rheinsberg. Seitdem wurden unter dem Namen „Carstens" hochwertige Geschirrserien aus Steingut produziert, die unter anderem im russischen Warenhaus ihren Einsatz fanden.

Nach der Vertreibung und Enteignung der Familie Carstens durch die russische Besatzungsmacht nach Ende des zweiten Weltkriegs, wurde die Produktion in Rheinsberg als VEB fortgesetzt. Die Familie gründete ein neues Werk in Frededsloh bei Göttingen.

Nach der Wende gelang der Strukturwandel in Rheinsberg. Zusammen mit zwei weiteren Gesellschaftern kaufte die Familie den Betrieb von der Treuhand zurück und firmiert seitdem unter Carstens-Keramik-Rheinsberg GmbH. In den folgenden Jahren wurden die Öfen und Anlagen grundlegend modernisiert.

Alle Produkte aus Rheinsberg sind zudem rechtlich geschützt durch die Kennzeichnung mit dem historischen ‚R’ im Logo. Ein sicheres Zeichen für Qualität und Handarbeit aus Deutschland.

 
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